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Fonero mit Sicherheitsloch

Huch, kaum ist mein “Social Router” am Netz, gibt´s jede Menge Neuigkeiten: fon hat mit “La Fonera” einen neuen Router gelauncht, der die Verschickung der modifizierten Linksys-Hardware, die ich als einer der letzten scheinbar noch empfangen habe, überflüssig macht.

La Fonera

Gleichzeitig gibt´s eine häßliche Sicherheitslücke, die die Passwörter in einem Wifi-Hotspot zugänglich macht, wie Frederik Kriewitz auf seiner Seite berichtet. Damit wird der Router erst mal wieder abgeklemmt, bis eine neue Firmware da ist, die das Problem behebt.

Schade, dass fon weder auf der Herstellerseite, noch in den Blogs zur Lücke Stellung nimmt. Da hätte innerhalb der letzten zwölf Stunden mehr kommen müssen, auch wenn man gerade mit Volldampf neue Hardware promotet und nebenbei die Map-Suche mit mehr Features ausstattet. Der Druck wird sicherlich noch steigen, wenn noch mehr Online-Medien darüber berichten. Gut so!

Fonero in Hamburg

Seit zwei Tagen ist mein Fon-Router da, subventionierte Hardware von fon.com, ein Linksys WRT54GL; endlich ein Wlan, das in den zweiten Stock unserer Wohnung reicht.

Der Router bringt gleichzeitig auch das fon-Prinzip des “Social Routings” ins Haus, das man sich sehr plastisch bei den Google Maps mit fon-Filter ansehen kann. Wer einen Anschluss zur Verfügung stellt, kann bei anderen Foneros mitsurfen. Dafür muss er sich nur über die fon-Seite einloggen.

Fon Router
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Ein Microslave sprengt seine Fesseln

Zurzeit bereitet mir das Einrichten meiner Wlan-Karte MSI PC54G2 mit WPA-PSK-Verschlüsselung einige Schmerzen unter Kantonix, äh… Kanotix. Aber ich versuche tapfer durchzuhalten… quäle mich durch die Kommandos der Konsole. Beim Studieren der Forumsthreads flackert es hinter meiner Stirn auf: “Linux ist nichts für Familienväter… was geht da Zeit drauf!”

Da kommt dieser Text von Stephan Maus mit seinem wütendem Impetus gerade recht. Hab ich geschmunzelt:

Es war wie in den Romanen des Cyberpunk-Autors Neal Stephenson. Ich war in der Matrix, in den Kellergewölben der Maschine. Keine Icons, keine Maus, weder Drag noch Drop. Das Ende von Klickibunti. Nur ein zaghaft blinkender, dünner Cursor. Nun galt es, eine komfortable Arbeitsoberfläche einzurichten. Alles, was man sonst schlüsselfertig bekommt, muß hier in Handarbeit erledigt werden. Dabei lernt man jeden Chip seines Computers persönlich kennen. Am besten bin ich heute mit meiner Graphikkarte Trident Microsystems Cyber 9583 befreundet, denn sie hat mir sehr viel Ärger bereitet.

Quelle: Veitstanz der ikonoklastischen Teufel auf dem Gerätepark

Zur parallelen Lektüre dieses SZ-Essays empfehle ich das Brotkrumenspur-Interview mit Sören, der sich vorläufig zurück in die MS-Sklaverei begeben hat :o)