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Bye bye “Easy Record Plugin”, hello “Telefunken A930s”

So, das war´s nun also. Dank vielfältiger Sprotzer in den DivX-Dateien und schlechter Downloaderaten habe ich mein Probe-Abo bei save.tv gekündigt. Aber nanu, was steht da in der Bestätigungsmail?

Wir wuerden uns sehr freuen, Sie zu einem späteren Zeitpunkt als Save.TV EasyRecord -Kunden begruessen zu duerfen. Sie können nach Vertragsende mit Ihren Logindaten weiterhin den kostenlosen Online Videorecorder von Save.TV nutzen.

Und nun kapiere ich, warum ständig auf den Seiten von einem “Easy Record Plugin” gesprochen wurde. Es gibt nämlich auch ein “Weird Record Plugin”, der furchterregende “Telefunken-Videorecorder”, der dem Kunden nach Ablauf der Testphase weiterhin zur Verfügung steht.

Easy Record Plugin Telefunken

Eine Programmierung des Aufnahmezeitraums mit dem Telefunken-Recorder dauert ungefähr sieben Minuten und 96 Klicks. Aber dem geschenkten Gaul… und an der Aufnahmekapazität oder den sonstigen Format-Möglichkeiten ändert sich nichts.

Alles hängt mit allem zusammen

Update: Gerade stelle ich fest, dass ich in diesem Beitrag das Wort “Kettcar” und Landungsbrücken” verwendet habe, ohne damit den populären Bezug herzustellen. Also liebe Fans, die Ihr durch eine Google-Indizierung vielleicht fehlt geleitet werdet auf der Suche nach dem Lieblingssong Eurer Lieblingsband: Hier geht es um etwas ganz anderes, nämlich…

….da sehe ich gerade diese Dokumentation über politisches Kabarett und denke: “Komisch, dieses Lulatsch-Gesicht kennst Du doch!” und dann ergibt ein Eintrag bei Wikipedia, dass das Dieter Kursawe ist, der von 1965 bis 1971 beim Reichskabarett mitgewirkt hat. Und was hat er Ende der 70er gemacht und sich damit in mein Gedächtnis projiziert? St. Pauli Landungsbrücken.

Und es kommt noch besser: Aus dem Berliner Reichskabarett, über das erstaunlicher Weise in der Wikipedia kein Eintrag existiert (so was gibt es noch?), entstand das Grips-Theater. Und damit sind wir schon Mitten in den Kettcar-Zeiten der 70er Jahre. Wie sehr sich Grips in die Gehörgänge meiner Generation gebohrt hat, muss ich wohl nicht expilzit erwähnen… (und habe es damit doch). Ja, ja, wir werden immer vernetzer, jeden Tag ein Stück. Vor fünf Jahren wäre ich noch mit diesem komischen Gefühl ins Bett gegangen… “Das haste doch schon gesehen, das Lulatsch-Gesicht… aber wo bloß?”

Save.tv und die DivX-Files

Neues Zwischenfazit zu save.tv: Der Dienst hat mir nach der Zusendung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung (auch Perso genannt) Zugriff auf die Downloads gewährt, die sich angesammelt haben. Wie ist es nun um die Qualität des Bildes bestellt? Im Großen und Ganzen sehen die Downloads gut aus, nicht DVD-Qualität, aber durchaus akzeptabel auch auf dem Fernseher. Auf dunklen Flächen ist die Pixelbildung der DivX-Kompression durchaus zu sehen. Aber damit kann ich leben.

Was auf die Dauer eine echte Zumutung ist, sind die vielfältigen kleinen Aussetzer im Ton. Alle drei Minuten hakt er. Selten reißt er zusammen mit dem Bild auch vollständig ab und es fehlen einige Sekunden.

Die Downloadrate des Server ist mäßig. Maximale Geschwindigkeit liegt bei 180 kbit/s. Ab und zu sind es auch nicht mehr als 30 kbit/s. Mehr als drei Downloads können nicht parallel aufgenommen werden. Zurzeit wird mir mit der Meldung “Error: Too many connections” sogar nur ein Download ermöglicht. Wenn sich fünf, sechs Filmdateien ansammeln, kann das Laden also schon mal zu einer langwierigen Angelegenheit werden.

Gänzlich überzeugt bin ich von save.tv noch nicht. Grundsätzlich ist der Dienst o.k., aber die fehlerhaften DivX-Files und die schleppenden Downloads trüben einen positiven Eindruck.

TV-Aufnahmen über das Netz

Was habe ich mich vor einigen Wochen geärgert, dass Arte die Feltrinelli-Dokumentation auf 0.10 Uhr angesetzt hatte. Seitdem unser Fernseher sein Signal via DVB-T empfängt, ist das mit den Videorekorder-Aufnahmen so eine Sache… der Technisat-Empfänger ist nun mal kein Dual Receiver. Aber Gottlob – es gibt ja das Internet.
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