Gerade zufällig auf der WDR-Seite gelesen:
WDR 3 startet eine neue Initiative im Netz: Das in der Sendung WDR 3 open: pop drei ausgestrahlte Hörspiel “Ein Menschenbild, das in seiner Summe null ergibt” von Schorsch Kamerun wird auch als Download im mp3-Format angeboten.
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Ein Hörspiel pro Monat – na, das ist doch was. Bin gespannt, ob andere Sender nachziehen. Hörspiele, Features und Musiksendungen sind der große Teil von Sendungen, die die Sender bislang aus diversen Gründen nicht in den Distributionskanal Podcast geben. Die Mauer scheint so langsam zu bröckeln. Wüßte zu gerne, wie die Vergütung bei dieser Art von Hörerservice für den Autoren geregelt ist.
Heute kam der neue Cowon D2 in die Redaktion geschneit, eine kleine Multimedia-Jukebox, die entfernt an eine ultrakompakte Digitalkamera erinnert, aber selbstverständlich kein Objektiv auf der Rückseite aufwies. In der Verzeichnisstruktur des Players entdeckte ich einen Ordner, der “podcastready” heißt. Das klingt gut, dachte ich mir und fand bald heraus, dass “podcastready” keine Erfindung des Koreaners ist, sondern einen Dienst bezeichnet, den Cowon als Anregung mit in die Verzeichnisstruktur gepackt hat.

Dass mir als ausgewiesenen Podcast-Liebhaber Podcastready bislang noch nicht untergekommen ist, ist wirklich erstaunlich. Der Dienst bietet nur Vorteile und ist ab heute fester Bestandteil meines MP3-Players. Was macht Podcastready im Detail?
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Neues Zwischenfazit zu save.tv: Der Dienst hat mir nach der Zusendung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung (auch Perso genannt) Zugriff auf die Downloads gewährt, die sich angesammelt haben. Wie ist es nun um die Qualität des Bildes bestellt? Im Großen und Ganzen sehen die Downloads gut aus, nicht DVD-Qualität, aber durchaus akzeptabel auch auf dem Fernseher. Auf dunklen Flächen ist die Pixelbildung der DivX-Kompression durchaus zu sehen. Aber damit kann ich leben.
Was auf die Dauer eine echte Zumutung ist, sind die vielfältigen kleinen Aussetzer im Ton. Alle drei Minuten hakt er. Selten reißt er zusammen mit dem Bild auch vollständig ab und es fehlen einige Sekunden.
Die Downloadrate des Server ist mäßig. Maximale Geschwindigkeit liegt bei 180 kbit/s. Ab und zu sind es auch nicht mehr als 30 kbit/s. Mehr als drei Downloads können nicht parallel aufgenommen werden. Zurzeit wird mir mit der Meldung “Error: Too many connections” sogar nur ein Download ermöglicht. Wenn sich fünf, sechs Filmdateien ansammeln, kann das Laden also schon mal zu einer langwierigen Angelegenheit werden.
Gänzlich überzeugt bin ich von save.tv noch nicht. Grundsätzlich ist der Dienst o.k., aber die fehlerhaften DivX-Files und die schleppenden Downloads trüben einen positiven Eindruck.
Was habe ich mich vor einigen Wochen geärgert, dass Arte die Feltrinelli-Dokumentation auf 0.10 Uhr angesetzt hatte. Seitdem unser Fernseher sein Signal via DVB-T empfängt, ist das mit den Videorekorder-Aufnahmen so eine Sache… der Technisat-Empfänger ist nun mal kein Dual Receiver. Aber Gottlob – es gibt ja das Internet.
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