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Zune versus freie Inhalte

Das ist doch nun wirklich pikant. Der neue Zune-Player, Microsofts Antwort auf den iPod, der zum Weihnachtsgeschäft in USA kommen soll, wird gegen die Creative Common Licence (CCC) verstoßen. Wer sich Musik dieser Gattung auf den Player lädt und diese dann mit anderen Zune-Besitzern via WLA teilen will, wird folgendes unschönes Detail bemerken:

Alle Titel, die Zune via WLAN empfängt, werden ausnahmslos mit einem Kopierschutz versehen. Damit nicht genug wird jedes einzelne Stück nach dem Empfang auch nur maximal 3x abgespielt und spätestens automatisch nach drei Tagen wieder gelöscht.

Quelle: Goliath versus David (gulli.com)

Damit verstößt Zune gegen die Lizenzbestimmungen der CCC. Da die Empfindlichkeiten bei den Verfechtern Freier Software bei Verstößen gegen das Lizenzmodell erfahrungsgemäß sehr ausgeprägt sind, ist das Konfliktpotential beträchtlich. Das wird eine spannende Auseinandersetzung.

Formel 1 mit Bordcomputer von Microsoft

Die FIA hat nach der heutigen Sitzung des World Councils in Paris bekannt gegeben, dass das amerikanische Softwareunternehmen ‘Microsoft’ den Zuschlag für die Herstellung einer einheitlichen Formel-1-Elektronik für alle Teams von 2008 bis 2010 bekommen hat.

Quelle: f1total

Ich interessiere mich ja herzlich wenig für die Formel 1. Trotzdem wünsche ich den Fahrern alles Gute ;) Bei Tempo 270 könnte ein Bluescreen schlimmere Folgen haben, als nur den Verlust aller Rechnerdaten.

Ja, ich bin ein Smily

Geduld, Ihr müsst nicht mehr lange warten… Nur noch wenige Monate und der Albtraum vieler Webdesigner kehrt in Version 7 zurück. Und endlich kann er auch Tabbed-Browsing. Respekt… das können andere Browser seit Anno Duttemal.

Verheißungsvoll auch dieses Bild aus dem Acid2-Test, das heute auf vielen Newsseiten zu finden ist.

Schade: Internet Explorer 7 und der Acid-Test

Ein Microslave sprengt seine Fesseln

Zurzeit bereitet mir das Einrichten meiner Wlan-Karte MSI PC54G2 mit WPA-PSK-Verschlüsselung einige Schmerzen unter Kantonix, äh… Kanotix. Aber ich versuche tapfer durchzuhalten… quäle mich durch die Kommandos der Konsole. Beim Studieren der Forumsthreads flackert es hinter meiner Stirn auf: “Linux ist nichts für Familienväter… was geht da Zeit drauf!”

Da kommt dieser Text von Stephan Maus mit seinem wütendem Impetus gerade recht. Hab ich geschmunzelt:

Es war wie in den Romanen des Cyberpunk-Autors Neal Stephenson. Ich war in der Matrix, in den Kellergewölben der Maschine. Keine Icons, keine Maus, weder Drag noch Drop. Das Ende von Klickibunti. Nur ein zaghaft blinkender, dünner Cursor. Nun galt es, eine komfortable Arbeitsoberfläche einzurichten. Alles, was man sonst schlüsselfertig bekommt, muß hier in Handarbeit erledigt werden. Dabei lernt man jeden Chip seines Computers persönlich kennen. Am besten bin ich heute mit meiner Graphikkarte Trident Microsystems Cyber 9583 befreundet, denn sie hat mir sehr viel Ärger bereitet.

Quelle: Veitstanz der ikonoklastischen Teufel auf dem Gerätepark

Zur parallelen Lektüre dieses SZ-Essays empfehle ich das Brotkrumenspur-Interview mit Sören, der sich vorläufig zurück in die MS-Sklaverei begeben hat :o)