Tag Archive for 'hörtipp'

“Diesen kranken Splatter hast Du gekauft?”

Viviane bringt es auf den Punkt, dachte ich heute morgen auf dem Fahrrad. Splatter war das… gestern Abend, als wir in die Neuproduktion von “Träume” reinhörten. Wäre Eich in den USA und zehn Jahre später geboren, dachte ich, hätte er als Mitglied der Counterculture vielleicht Underground-Comic gezeichnet. Vielleicht wäre einer seiner Kurzgeschichten von Brinkmann und Rygulla in ACID aufgenommen worden. Später hätte Coppola den kranken Shit mit Brando in einer Hauptrolle verfilmt.
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Hörtipp: Schnitte

Heute abend bringt DLF schwere Kost. Um 20.10 präsentiert die Reihe “Partisanen der Utopie” (was für ein Name!) Rolf Dieter Brinkmanns Schnitte in einer Hörspielbearbeitung. Leider habe ich Probe. Da muss ich wohl oder übel meine antike Aufnahme-Vorrichtung wieder scharf schalten.

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Oh weh, es gibt im Netz keinen Dienst, der das zeitgesteuerte Aufzeichnen von Radiosendungen ermöglicht. Und wenn es ihn geben würde, würde die GEMA diesen Service sofort den Garaus machen. Echt ein Jammer…

Endless Wire

Nach 24 Jahren ein neues Who-Album. Sachen gibt´s. Und “We´ve got a Hit” ist richtig frisch.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor Live-Aid 1984 gesessen habe (alle wichtigen Platten bereits im Schrank) und auf den Who-Auftritt gewartet habe. Als meine Mutter mitten im Set reinkam und mich irgendetwas fragte, gab´s richtig Streit, weil sie ins Konzert gequatscht hat.

Mir gefällt das Albumcover ja überhaupt nicht. Schlechtes Zeichen, wenn das Design nicht stimmt. Aber wie heißt es in der Spiegel-Kritik:

Nicht vom schaurigen Cover abschrecken lassen!

In diesem Sinne: http://www.endlesswire.co.uk

Legal, illegal: Audioblogging (Teil II)

Vor einem Jahr drückte ich bereits meine Verwunderung darüber aus, dass es so was wie Audioblogs im Netz gibt. Damals war mir eine iDisk aufgefallen, auf der wirklich interessante Tracks gespeichert waren. Wie anschließend klar wurde, war das das musikalische Backend des Audioblogs aurgasm.us.

Im Laufe der letzten elf Monate habe ich die Arbeit von Paul Irish wirklich zu schätzen gelernt. Seine Podcasts sind Pflichtlektüre für meine Ohren. Einige der vorgestellten Künstler, wie zum Beispiel Hanne Hukkeberg, habe ich durch die Arbeit von Irish kennen- und kaufengelernt.

Nun ist eingetreten, was kommen musste:
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