Ein kurioser Fall ist er ja, der Fall Markus Moninger. Seine Seite mediator-team.de fiel durch ein nicht ganz kostenfreies Hilfeangebot im Zusammenhang mit den vielfältigen Gauereien von GENEALOGIE LTD[] auf. Dies allerdings erst, nachdem eine Massensendung von Spammails auf das Angebot hingewiesen hat.
Moninger selbst weist alle Vorwürfe von sich und behauptet, selbst Opfer einer Spamattacke geworden zu sei. Die im Netz übliche Begrifflichkeit dafür lautet JoeJob. Was sagt die wikipedia dazu:
Als Joe-Job bezeichnet man E-Mails mit gefälschtem Absender, die auf eine Person oder Institution verweisen, die damit diskreditiert werden soll. Häufig handelt es sich dabei um so genannten Spam, aber ebenso effektiv sind Hetzschriften mit rassistischem oder beleidigendem Inhalt.
Das kostenpflichtige Hilfeangebot selbst wurde vom Mediator-Team auf jeden Fall mittlerweile zurückgenommen:
Um den Eindruck zu vermeiden, vom Spamming profitieren zu wollen, bleibt die Präsentation der Dienstleistungen bis auf weiteres offline.
Das Haarbueschel grollt gerade über Läden, die Geldkarten erst ab zehn Euro akzeptieren. Viel schlimmer jedoch ist das Los eines armen Schanzen-Bloggers, der in der gestrigen Nacht geplagt von den Folgen einer schlimmen Erkältung die Notaufnahme aufsuchte, um sich vom Arzt eine Nebenhöhlenvereiterung attestieren zu lassen.
Er hatte nur sechs Euro in die Tasche – und die Geldkarte der Postbank. Gottlob, die Dame hinterm Tresen zückte für die Begleichung des fälligen Obolus an Väterchen Staat professionelles Equipment.
Doch als der Schritt nach Diagnose und Rezept in Richtung Notapotheke ging, war es vorbei mit “plastic fantasic”. Kein Antibiotika für Menschen ohne hartes Klimpergeld. Bedauerndes Kopfschütteln hinter mittelalterlichen Luken, die Tür des Apothekers blieb verschlossen. Nicht einmal für eine Salbe Mentholaufstrich hat´s gereicht.
Manchmal kann der Wind aus den Einfahrten zwischen den Häusern ganz schön kalt hervorpfeifen. Dann wird der Schritt schneller, dann verflucht man das bargeldlose Leben und sieht zu, dass man zuhause noch etwas Pfefferminztee für eine Nasenspülung aus der hintersten Ecke der Küche hervorkramt. Und Gottlob ist es dann auch schon 1.30 Uhr und die Nacht nicht mehr allzu lang.
Phlow weist gerade auf den Torrent-Download der Dokumentation “The Corporation” (Torrent-Link) hin. Wer´s noch nicht kennt, dem sei die Empfehlung ausgesprochen: unbedingt ziehen! Meine Lieblingsstelle (sinngemäß) ist die mit dem Broker, der den Moment beschreibt, in dem die zwei Tower einstürzen:
Wir alle schauen uns fassungslos an und wir dachten alle dasselbe: Oh mein Gott! Wir werden eine Menge Geld verdienen!

Liebes Tagebuch… heute morgen spürte ich wieder diesen Wunsch in mir, ein Stück Unterhaltungselektronik zu kaufen. Egal was, Hauptsache modern, Hauptsache ein Schnäppchen. Ich sah mich im Geiste endlose Reihen von Gadgets abgehen, ein Stück interessanter als das andere, dazwischen immer wieder mal ein Ausstellungsstück, das ich sofort als veraltet oder überteuert oder einfach minderwertig enttarnte. Mein mitleidiger Blick galt denjenigen, die gerade von einem Verkäufer in die Mangel genommen, kurz vor dem Kauf standen.
Die Vision währte nur wenige Sekunden, ein prüfender Griff zum Portemonnaie ließ mich wieder sicheren Boden gewinnen. Ein Blick auf die reisefertigen Kinder verschaffte mir die Gewissheit, dass ich heute bestimmt nicht einige Stunden durch die Läden ziehen würde, um sinnlos Elektronikschrott zu begrabbeln. Na dann – das ging ja gerade noch mal gut.
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