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“A column of air, focused on his breath”

Martin Scorseses Bob-Dylan-Dokumentation “No direction home” galt mein Fernseh-Interesse der letzten zwei Tage – 204 Minuten, die vor allem aus der Frühzeit des mürrischen Meisters stammen.

Schon “Don´t look back“, in das ich vor Jahren mal auf einem öffentl.-rechtl. Sender gezappt hatte, war beeindruckend. In Scorseses Film spricht Regisseur D.A. Pennebaker davon, wie geschockt Dylan bei der Freigabe des Films über den direkten Einblick in den Habitus des Sängers gewesen war. Davon hat sich bis in unsere Tage nichts verloren. Und das ist auch der Grund, warum “Don´t look back” (1965!) so frisch und unvermittelt wirkt.

“No direction home” ist dagegen in der Rückschau analytischer. Alle Protagonisten sind beständig versucht, das Ereignis “Dylan” zu erklären und für ein (junges?) Publikum transparent zu machen. Das beste Statement liefert Alan Ginsberg:
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Heiligmorgen, 0:04 Uhr

Wie stark sich Weihnachten mit Kindern an Bord doch verändert. Mittlerweile singen wir Lieder wie “Kling Glöckchen Kling”. Und heute abend steht der leibhaftige Weihnachtsmann vor der Tür. Das wird cool, denn er hat viele Geschenke im Sack. Die gibt´s aber nur, wenn Leonie mit mir ein zünftiges Ständchen schmettert ;)

Mondaufgang am Meer

Von allen Weihnachtsliedern gefällt mir Es kommt ein Schiff geladen zurzeit am besten. Die Akkorde sind abwechslungsreich, viele Moll-Töne – und trotzdem ist das uralte Lied aus dem Andernacher Gesangsbuch nicht melancholisch, sondern besonnen und ruhig, wie ein Mensch, der am Ufer einer spiegelglatten See steht und einem Schiff zusieht, das sich dem Ufer nähert.

Das ist Advent; die Erwartung, wie man es uns Kindern sagte. Dazu gehörte eine Misereor-Tüte, in die ein Teil des Taschengeldes wanderte, im Eingang der Schule hing das Hungertuch. Heiligabend wurde die Tüte in den Klingelbeutel geworfen.

Abends gab es Kartoffelsalat mit Würstchen, nach der Bescherung ging es in die Mette. Und in ausgesuchten Jahren fiel nach dem Kirchengang Schnee. Das war toll. In diesem Jahr wird es das wohl nicht geben.

Es kommt ein Schiff geladen (1,55 MB, OGG Vorbis)

Emiliana knarrt mit den Wanten

Ihr sucht was zum Schmusen, Jungs?
Dann nehmt doch diese hier:

Emiliana Torrini

Na, Emiliana erscheint auf Rough Trade? Das passt ja so gar nicht.
Anspieltipp: Livesaver, kostenloser Download, allerdings leider mit vorgeschaltetem Blabla-Formular, trotzdem toller Titel!

Und am 16. März spielt Madame im Knust, (Hamburg Germany). Manchmal ist es schon von Vorteil, in einer Großstadt zu wohnen.

Picknick am Valentinstag

Erste Variante: Im Kopf von Joanna Newsom gehen seltsame Dinge vor. Die junge Dame hat wahrscheinlich zuviel Picknick am Valentinstag gesehen. Ihre kühle, schnarrende Stimme und Ihre Harfe passen so recht in die Stille am Neujahrsmorgen.

Joanna Newsom

Zweite Variante: Kate Bush trifft Björk und sie nehmen zusammen ein Harfenduett in seltsamer Befindlichkeit auf. Und so mutet das dann im Video (Achtung: Quicktime) an.