Evoke 3 ist eingetroffen. Erstes Kurzfazit nach dem Einschalten: spielend einfach zu bedienen, warmer, vielleicht etwas zu basslastiger Klang, leider kein Equalizer an Bord, um den Sound dem eigenen Klanggeschmack anzugleichen. Insgesamt ausgesprochen gut verarbeitet.
Die Einrichtung ist kinderleicht. Die Uhr stellt sich automatisch. Das Display ist groß, kann aber von der Seite und von oben nur schwer eingesehen werden. Am Zubehör wurde etwas gespart: So gibt es kein USB-Kabel für das Firmware-Upgrade von der ausgelieferten Version 1.4 auf die aktuelle Version 1.6. Auch eine SD-Karte habe ich vermisst, wobei Speicher ja mittlerweile sehr günstig zu haben ist.
Timer-Aufnahmen laufen auf dem Evoke nahezu perfekt an. Aber leider, leider liefert der Hamburger Raum kein EPG, also keinen eletronischen Programmguide, aus, obwohl dies laut Thomas Schierbaum vom IRT zumindest im Testbetrieb der Fall sein sollte. Dieser Sache muss ich also noch auf den Grund gehen.
Beeindruckend ist das permanente Zwischenspeichern von empfangenen Daten. Dadurch ist es im laufenden Betrieb ohne weiteres Möglichkeit, eine Sendung zu pausieren (Timeshifting) und (noch besser) einfach zurückzuspulen. Beim Rücklauf kann mitgehört werden. Maximal 30 Minuten speichert Evoke 3 intern ab.
Update: So, der Test zum Evoke 3 ist online. Der Gesamteindruck ist wirklich exellent. Auf Anhieb sind mir zwei, drei Verbesserungen aufgefallen. Definitiv kommen sollte eine Resume-Funktion für Aufnahmen von der SD-Karte. Auch eine Unterstützung weiterer Codecs bei der Wiedergabe wäre toll. Warum nicht zu MP2 und MP3 auch Ogg unterstützen? Ärgerlich ist die mangelnde Ausstrahlung von EPGs in Hamburg/Norddeutschland. Aber das kann man wohl kaum dem Evoke anlasten.

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