Screenhunter: den Desktop mit einem Online-Tool aufzeichnen

Manchmal erinnere ich mich gar nicht mehr daran, dass ich mich bei Streifzügen durch das Netz in eine Beta-Phase eingetragen habe. Die Mail kommt rein, natürlich häufig mit englischem Betreff und ich wittere Spam… so auch im Fall der Erinnerungsmail für die geschlossene Testphase von Screentoaster.

Screentoaster ist ein kleines Desktop-Auszeichnungsprogramm aus dem Netz, das die Arbeitsumgebung abfilmen kann. Im Hintergrund arbeitet Java. Daher kann das Tool auf allen gängigen Plattformen eingesetzt werden, sofern man es einem kaum bekannten Online-Startup gestatten will, ein Java-Programm auf dem Rechner auszuführen.
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Çay benim çeşme benim

Vorspiel für Çay benim çeşme benim:

1. Teil (zwei Mal spielen)
Fa#3 Sol La alt Si b2 Sol Fa#3 Sol Fa Mi Re Re Sol Fa#3
Mi | Sol Fa Mi Re | Do | Si b2 La orta Sol bos
Mi | Sol Fa Ni Re Do Si b2 Do Si Si b2 La orta Sol bos La | La | La La


2. Teil (zwei Mal spielen)
Sol bos La orta Si b2 Do Re Re Mi b Fa #
Mi b Re Do orta Sib2 Do orta Re Sol
Mi Sol Fa Mi Re Do Si b2 La orta Sol bos
Mi Sol Fa Mi Re Do Si b2 Do Si b2 La orta Sol bos La | La | La La

Und wer sich das Stück mal in der Musikantenstadl-Version ansehen möchte, sollte diesem Link folgen. Vom Ambiente her könnte Frau Tascioglu glatt bei beim NDR anheuern. Im Ernst: Wäre das nicht mal eine Idee? Die Musikantenscheune wird mit Sendeanteilen für die größte Minderheit durchsetzt. Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk könnte sich völlig neue Nutzerschichten erschließen. Da wüchse zusammen, was seit vielen Jahren gar nicht mehr so weit weg voneinander ist…

Alice Suche statt Fehler 500

Seit einigen Wochen schaltet mein Internetzugangsprovider Alice eine Suchseite, die man hier bewundern kann. Der Hintergrund ist klar: Über eine eigene AOL-Seite sollen Suchanfragen bei Google generiert werden, die sich bezahlt machen. Daran ist zunächst nichts verwerflich oder um es mit den Worten der E-Commerce-Jungs zu sagen: “So läuft’s Business!”.

Problematisch wird die Sache allerdings, wenn die Antwort eines Servers einige Sekunden dauert, wie zum Beispiel bei der Wayback-Maschine von archive.org. Als Gedächtnis des Netzes benötigt diese gigantische Sammel-Institution manchmal bis zu 30 Sekunden, bis eine Seite aus den unendlichen Datenmengen des überlasteten Server aufgebaut wird. Der Effekt, den die neue Alice-Suchseite auf einen derartigen Dienst hat, ist verheerend: Man sieht zwar, wie die Seite mit der gefühlten Geschwindigkeit eines 33k-DFÜ-Modems lädt, aber dann schaltet sich die langbeinige Dame aus Italien molto rugoso dazwischen. Das ist ärgerlich und sorgt für Unzufriedenheit beim Kunden.

Immerhin: Das Verhalten kann abgestellt werden, und zwar über diesen Link. Im direkten Anschluss erhält man eine Bestätigungsmail mit folgendem kurzen Infotext:

Sehr geehrte(r) Herr XYZ,
Sie haben die Weiterleitung bei Falscheingabe einer Internetadresse abgeschaltet.
Sie werden jetzt nicht mehr auf die Suchergebnisseite geleitet, wenn Sie eine nicht existierende Internetadresse eingeben.

Nun ist Geduld gefragt, denn die Weiterleitung findet im Anschluss weiterhin statt. Nach einem Neustart des Modems und einer halben Stunde Warten, hat sich der Eintrag auf den DNS-Servern offensichtlich aktualisiert. Die Alice-Suche ist verschwunden, die Wayback-Maschine läuft wieder.

Aber nicht zu früh gefreut: Laut Alice-Kundencenter ist eine “dauerhafte Abschaltung der Seite” technisch zurzeit noch nicht möglich. Es kann also immer wieder vorkommen, dass sich die Alice Suche dazwischen schaltet. Die Technik arbeite an dem Problem, wobei man mir einen konkreten Zeitpunkt der Umsetzung nicht nennen konnte.

Bugün Bize Pir Geldi

Ein weiteres Saz-Stück nach längerer Pause… Es handelt sich um ein kleines, vergnügliches Weise im 2/4-Takt, die den Besuch des Pir im Dorf ankündigt.

Und unter diesem Link gibt es die Noten dazu. Ich hoffe, Ihr könnt sie entziffern.