Screenhunter: den Desktop mit einem Online-Tool aufzeichnen

Manchmal erinnere ich mich gar nicht mehr daran, dass ich mich bei Streifzügen durch das Netz in eine Beta-Phase eingetragen habe. Die Mail kommt rein, natürlich häufig mit englischem Betreff und ich wittere Spam… so auch im Fall der Erinnerungsmail für die geschlossene Testphase von Screentoaster.

Screentoaster ist ein kleines Desktop-Auszeichnungsprogramm aus dem Netz, das die Arbeitsumgebung abfilmen kann. Im Hintergrund arbeitet Java. Daher kann das Tool auf allen gängigen Plattformen eingesetzt werden, sofern man es einem kaum bekannten Online-Startup gestatten will, ein Java-Programm auf dem Rechner auszuführen.

Ich habe es gewagt und musste feststellen, dass zunächst einmal die Desktop-Effekte unter Ubuntu abgestellt werden müssen, sonst werden keine Programmfenster während der Aufnahme erfasst. Der Anwender kann den kompletten Bildschirm oder einen Teilbereich aufzeichnen lassen. Der Mittschnitt funktionierte in meinen drei, vier Tests tadellos, allerdings legt Screentoaster zu Beginn der Aufnahme einige Gedenksekunden ein, bevor die Aufnahme beginnt.

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Nett: Nach dem Stopp des Aufnahmevorgangs mittels eines Tastaturkürzel wird die Aufnahme direkt in eine Preview-Ansicht des Dienstes geladen. Dort soll sie mit Untertiteln oder Audio bearbeitet werden können, was aber zurzeit noch nicht funktioniert. Wer also mal eben was auf seinem Bildschirm demonstrieren oder dokumentieren möchte, kann Screentoaster nutzen. Die Dateien müssen dabei nicht der Öffentlichkeit übergeben, sondern können auch als „private“ gesetzt werden.

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