James Hunter

James Hunter

Vorgestern beim Durchhören diverser Platten bei Saturn auffällig geworden: James Hunter. Trockene, klassische Arrangements, sehr tight gespielt. Toller Gitarrensound, auch dieser tweedy. Dachte zunächst, dass ich mit “People gonna Talk” eine Compilation vor mir habe. Vergessenes Frühsechziger-Jahre-Phänomen auf Liebhaber-Label wiederveröffentlicht.

Von wegen. Der Mann ist älter, genießt aber einen gewissen Ruhm nach 20 Jahren Schuheputzen. Huey Lewis-Charme auf der Bühne, aber musikalisch instinktsicherer, 2Tone, Ska, Specials mit Sam Cooke dazwischen.

Und Hunter tourt… aber nur USA und GB. Hierzulande gänzlich unbekannt, daher auch kein Wikipedia-Eintrag. Auf der Webseite werden alle Tracks vollständig in Flash ausgespielt. Es lohnt sich. Oder um es publicityträchtig mit Van Morrison zu sagen:

“James Hunter is one of the best voices, and best kept secrets, in British R’n'B and Soul. Check him out.”

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