Monthly Archive for Februar, 2008

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Tom Mix

Seit einigen Tagen dudelt die kleine Conny bei uns aus dem Lautsprecher. Grunewald, Wannsee, alles klar, doch was ist das für ein komischer Film?

“”Woll´n wir heut ins Kino gehn und uns mal Tom Mix ansehn?”
fragte mich der kleine Fritz. Ich sprach: “Du machst ´nen Witz!”

Tom Mix

Tom Mix klingt ein wenig nach einer historischen Konfektmischung von Haribo. Die Zeile stammt aus einem Schlager, der den Windelhintern meiner Lütten zurzeit in Wallung bringt: “Pack die Badehose ein” mit dieser sagenhaften Schweineorgel von Papa Froboess.

Was aber hat es mit Tom auf sich? Die Wikipedia weiß Rat: “US-amerikanischer Filmschauspieler, Regisseur und Produzent. Er war einer der frühen Stars des Westerngenres.” Dort findet sich sogar die Erwähnung bezüglich der musikalischen Badefreuden:

1951 wurde die kleine Conny Froboess von ihrem Freund „Fritz“ im Lied „Pack’ die Badehose ein“ gefragt, ob sie nicht mit ihm einen Film mit Tom Mix im Kino ansehen wolle. Sie fuhr aber lieber an den Wannsee zum Baden.

Wie muss man sich das vorstellen? Aus den Kratern entstehen ab Sommer 45 neue Lichtspieltheater, die in den frühen Nachmittagsstunden Stummfilme wie “Saved by the Pony Express” oder “The Schoolmarm’s Shooting Match” für die Steppkes bringen? Es gab zumindest in der Theorie reichlich Material und alles ohne Ton – keine Lautsprecher, keine Synchronstimmen vonnöten. ich glaube, ich wär auch lieber zum Wannsee geradelt.. und danach dann ins Ponygestüt.

Die Beatles in einfach

Gerade drüber gestolpert: die Simple English Wikipedia. Diese reduzierte Ausgabe soll eine Alternative zu den mittlerweile riesigen Einträgen des Online-Lexikons darstellenl, sowohl im Umfang, als auch im Duktus der Sprache.

So wird der 6.240 Wörter umfassende Eintrag der “Beatles” aus der großen Schwester-Publikation zu einem 272 Wörter langen Artikel mit niedlichen, aber auch treffenden Umschreibungen, die wirklich jeder versteht:

The band stopped playing together in 1970, because the stress and the fame became too much for them. They also grew apart as they got older, and wanted to work with others.

Zum Vergleich: Der Original-Artikel benötigt schon für die narrative Ebene der Fab-Four-Endphase mehrere Absätze.

An wen richten sich die Einträge? “We only use very simple English words and simple ways of writing here.” Der Beatles-Artikel klingt vom Wort-Niveau her nach einer Schulbuchseite für die 5. Klasse. Und diese Art von didaktischem Ansatz ist auch gewollt: “These pages can help people learn English.” Nicht alle Artikel können diesen Anspruch einhalten. Und so wird vor dem Eintrag zu Immanuel Kant gewarnt: “The English used in this article may not be easy for everybody to understand.”.

Mir gefällt das Projekt ausgesprochen gut. Bin gespannt, wann es ein deutsches Pendant dazu geben wird. Im Alltag mit zwei Kindern stoße ich ständig auf genaue diese Art der Herausforderung: Dinge einfach und anschaulich zu erklären.

Guete im Studio

Ein knapper Verweis auf einen Unterordner der Brotkrumenspur, in dem sich die Webpräsenz der Guete befindet… wir waren vor einigen Tagen im Studio und es gibt Häppchen zum Abhören und Zugucken.

Der Yogi und die Beatles

Popups wollen in Firefox nicht mehr. Wie kann das sein? Jedes blöde Javascript, das ein Popup hervor kitzelt, öffnet nur in einem neuen Hintergrund-Tab. Die FF-Einstellungen sind unangetastet. Alle überflüssigen Add-Ons habe ich deinstalliert. Nix zu machen. Ich füge mich in mein Schicksal, aber… auf der Suche nach Seiten im Netz, um das lausige Popup-Verhalten meines Firefoxs zu studieren, bin ich über die Seinstransformationsnachricht des Maharishi Mahesh im Spiegel auf eine großartige Beatles-Parodie von Stevie Riks gestoßen. Lacht Tränen!.

Der Yogi passt ja ins Aktuelle, aber die McCartney Makes A Cup Of Tea! Episode gefällt mir deutlich besser.