Gutsy Gibbon ist veröffentlicht. Die Leute draußen sammeln fleißig Infos, wie was mit der neuen Ubuntu-Version läuft. Hier meine kleine Recherche dazu: eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Installieren von VirtualBox OSE unter dem neuen Ubuntu 7.10. Die Anleitung führt zwei Quellen (phorolinux.com, www.imhorst.net) zusammen, die sich gut ergänzen.
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Monthly Archive for Oktober, 2007
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Wer schon mal einen Blick auf das neue KDE 4 riskieren will, kann dies auf polishlinux.org in aller Ausführlichkeit und mit sehr schönen Momentaufnahmen tun. Sieht gut aus, das neue Kick-Off-Menü, die schmale und abgerundete Transparenz der Fenster erinnert ein wenig an den Vista-Look. Am 11. Dezember soll der große Versionssprung vollzogen werden. Auf dem Linux-Tag gibt es zudem eine Demonstration der neuen Features am KDE-Stand.

Die Frist verrinnt von Tag zu Tag. Anfang November 2007 wird abgestimmt. In diesem Zusammenhang ist die Lektüre eines der knapp 2000 Protestbriefe gegen Schäubles und Zypries[1] radikale Verschärfung der Überwachung eine sinnvolle Beschäftigung, die ich jedem nur empfehlen kann.
Man mache sich das mal klar: Wir stehen vor einem völligen neuen Niveau staatlicher Kontrolle: Handy, E-Mail, Festanschluss, Internet-Datenverkehr sollen über sechs Monate gespeichert und auf Verdacht zusammengeführt werden. Sind das nicht tolle Aussichten? Dabei nutzen Terroristen die herkömmlichen Kommunikationsstrukturen nicht einmal. Warum sollten sie das auch tun? Ich kann nur vermuten, dass sich das Gesetz schlicht und bitter direkt gegen die Bürger richten soll. Gewohnheiten sollen beschnüffelt und zu aussagekräftigen Profilen zusammengeführt werden. Wozu das alles?
Übrigens: Anfang November wird auch der biometrische Reisepass eingeführt. Dann heißt es auf dem Einwohenermeldeamt schön “Finger in die Maschine stecken”. Schon jetzt darf sich jeder Bahncard 100-Besitzer darüber freuen, dass sich in seinem scheinbaren Freifahrschein ein RFID-Schnüffelchip befindet. Das Ding kann, vom Benutzer unbemerkt, per Funk ausgelesen werden. Ja, ja, Deutschland verändert sich… und am 6. November kann jeder in bundesweiten, dezentralen Protestkundgebungen zeigen, was er davon hält.
Es existiert eine trottelige Konstante in meinem Leben, die mich immer wieder ärgert. Ab und an gibt es kleinere Acts, die ich gerade kennenlerne, irgendein unbekanntes Zeugs, wie zum Beispiel just heute die wunderbar unprätentiöse, klare Musik von Denison Witmer und dann gucke ich auf die Webseite und sehe, dass der Knabe genau vor einem Jahr quasi vor meiner Haustür im Fundbureau gespielt hat. Und ich war nicht da… argh!

Den Effekt habe ich zum ersten Mal bewußt erlebt, als ich vor Jahren die Musik von Adam Green für mich entdeckte. Der Mann war noch nicht in der Gazette und auf seiner Seite stand, dass er gerade einen Monat zuvor in Hamburg gespielt hatte. Das nächste Konzert war dann schon mitten im Hype: Gast bei Harald Schmidt, FAZ, Surkamp-Büchlein. Alle Maden kringelten sich schon um Green.Das gleiche war’s mit “Kings of Convenience”. Ich gehe doch nicht auf eine Massenschmuseorgie in die Fabrik. Proppevoll war es im letzen Jahr, das habe ich wohl gehört.
Immerhin: Denison Witmer kennt niemand hier (außer das Haarbüschel mit den guten Ohren). Man kann seine Platten nicht kaufen. Gut so. Vielleicht bleibt das noch ein paar Monate so – etwas so lange, bis das Konzert in der Ponybar, Astradings oder sonst wo durch ist. Dann kann er von mir aus wie Feist im CCH und in iPod-Trailern auftreten – bestuhlt, teuer, ausverkauft.
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