Gutsy Gibbon ist veröffentlicht. Die Leute draußen sammeln fleißig Infos, wie was mit der neuen Ubuntu-Version läuft. Hier meine kleine Recherche dazu: eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Installieren von VirtualBox OSE unter dem neuen Ubuntu 7.10. Die Anleitung führt zwei Quellen (phorolinux.com, www.imhorst.net) zusammen, die sich gut ergänzen.
- Zunächst muss die Paketquelle “universe” aktiviert werden. Dies geschieht unter
System -> Systemverwaltung -> Synaptic-Paketverwaltung. - Danach gegebenfalls auf der Konsle ein “sudo apt-get update” ausführen
- Als nächstes werden die Pakete für die virtuelle Maschine über die Konsole installiert:
sudo apt-get install virtualbox-ose
sudo apt-get install virtualbox-ose-source - Anschließend wird VirtualBox OSE in die Kernel-Module integiert:
sudo apt-get install module-assistant
sudo m-a prepare
sudo m-a a-i virtualbox-ose
sudo modprobe vboxdrv - Wenn die Kernel-Module automatisch geladen werden sollen:
sudo gedit /etc/modules
Jetzt vboxdrv hinzufügen
In dieser Phase der Installation lässt sich VirtualBox OSE schon starten, meckert aber beim Hochfahren des virtuellen Systems über fehlende Nutzerrechte beim Anwender mit “VirtualBox kernel driver not accessible, permission problem”.
Dagegen lässt sich was tun. Im Prinzip muss nur der Nutzername des Anwenders in die Gruppe “vboxusers” eingetragen werden. Auch dies wird wieder über die Konsole erledigt:
sudo adduser [nutzername] vboxusers
sudo chmod 755 /dev/vboxdrv
sudo chown [nutzername] /dev/vboxdrv
Jetzt sollte sich problemlos die erste Installation eines alten Windows 98, XP oder was sonst noch so rumliegt, unter Virtualbox erledigen lassen.
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