Das gibt es nur auf dem Schanzenfest in Hamburg. Obwohl der Markt in Ottensen auch Merkwürdigkeiten zu bieten hat, wenn ich´s recht bedenke. Ist das eigentlich politically correct? Mit “Sahne” geht doch gar nicht, oder? Da ist doch der ganze vegane Zauber hin.
Ansonsten super, super das Fest. Alle hatten sich lieb: die Ordnungshüter, die Penner und Freaks, die Latte-Schnösel. Und dazu spielte auch noch Knarf Rellöm. Sonnenschein, portugiesische Pfannen mit allerlei Meeresfrüchten. Und wir haben sogar einen Sack Babyklamotten unter das Volk bringen können.
Gerade habe ich eine tolle Umsetzung meines einen Lieblingsspiels (das andere war Oxyd) auf dem Atari im Netz gefunden: Ballerburg. Das Spiel war ein schöner Zeitvertreib zwischen dem Tippen der Hausarbeiten auf Signum. Am meisten Spaß es natürlich gemacht, zu zweit vor dem Monitor zu sitzen.
Das Remake ist liebevoll in Farbe und detailreich umgesetzt. Es lässt sich in nahezu jeder Auflösung spielen. Matthias Asal hat sich sogar um den König und seine Sprüche gekümmert: ein vollwertiger Ersatz für das Original-Spiel.
Ja, es gibt sie noch, die Situationen, in denen man kein Zugriff auf das Netz hat. Vor einigen Wochen war ich auf dem Deichbrand-Festival in Cuxhaven. Der gefeierte, uns aber völlig unbekannte Hauptact des Abends, Subway to Sally, roch nach Rammstein, roch nach Osten, roch nach Instant-Düsternis für Grufties. Leider war keine Ressource zur Hand, um die Wiege der Herrschaften zu lokalisieren.
Diese Zeiten sind nun vorbei. Auf einer Micro-SD-Speicherkarte (2 GB) für das Nokia E50 befindet sich seit einigen Tagen die mobile Edition (Download) der deutschsprachigen Wikipedia. Circa 1,5 GB umfasst das Lexikon derzeit – wohlgemerkt ohne Bilder. Aufgerufen wird sie über ein Programm namens Mobipocket (Download), in dessen Format sie auch vorliegt.
Der Zugriff erfolgt über eine Suche, die beim Tippen bereits die ersten passenden Ergebnisse anzeigt. Alles in allem sehr komfortabel auch über einen Bildschirm, der nur 320×240 Pixel darstellt. Zudem kostet das Nachschlagen keinen Cent Netzgebühren, weil offline. Und Subway to Sally kommen… ich hab´s doch geahnt: aus Potsdam.
Neue Kommentare