Das gefällt mir ja am Online-Leben. Man stelle sich vor: Da bekommt ein Roman den Deutschen Buchpreis, zum Beispiel “Die Habenichtse” von Katharina Hacker und dann sind die Amazon-Kritiken voll von Statements dieser Art:
Eine absolute Enttäuschung!, 22. April 2007
Anstrengend, 8. April 2007
Hände weg, 27. März 2007
Wo war der Lektor?, 7. März 2007
langweilig, unglaubwürdig, phantasielos, 22. Februar 2007
Durchgefallen!, 14. Februar 2007
Hat nichts, 13. Februar 2007
Wort gewordenes Nichts, 28. Januar 2007
Das beste an diesem Buch: der Titel , 27. Januar 2007
Was für ein Spannungsfeld. Fast kitzelt es mir in den Händen dieses Kleinod der Ablehnung zu erwerben…
Wo du es erwähnst, fällt mir wieder ein, dass ich dieses Buch auch mal lesen wollte, aber nun?
Eine Kritik beginnt so:
Vielleicht doch wagen?
Ja, es hilft, wie so oft, nur das eigene Bild und/oder eine Leseprobe im Buchladen.