Joost: P2P-TV in der Beta-Phase

Vor einigen Monaten meldete ich mich nach dem Mail-Hinweis eines befreundeten TV-Redakteurs bei Joost an, ein Dienst, der verspricht, eine völlig neue Art des Internet-Fernsehens zu ermöglichen. Sendungen sollen zu jederzeit in hoher Qualität (Format: H.264) verfügbar sein, das Ganze in Kombination mit einer intuitiven Media-Center-Oberfläche. Interessant ist Joost wohl auch deswegen, weil das Projekt von zwei Kazaa-Gründern und mit finanzieller Unterstützung von Skype entwickelt wird. Potential ist also genug vorhanden.

Heute flatterte die Installationsaufforderung in den Briefkasten. Damit ist die breite Beta-Phase für die Peer-to-Peer TV-Technologie eröffnet. Der Download ist bislang für Windows und Mac verfügbar, die Datei circa 10 MB groß. Dass Linux nicht, wie angekündigt, vom Start weg unterstützt wird, enttäuscht etwas, vor allem wenn man bedenkt, dass Joost fast ausschließlich auf Technologien aus dem Open-Source-Bereich zurückgreift.

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Auffällig an Joost ist die ausgefeilte Nutzeransprache. Dies macht auch der Joost-Werbespot deutlich. Die Details kommen stimmig rüber, machen neugierig. Man will gefallen, man will frisch und leicht bedienbar wirken:
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Eines vorweg: Der Entertainment-Faktor ist zurzeit noch nicht der Hit. Die Prozessorauslastung auf meinem Athlon XP 2600 ist immens. Auch Tomato meldet (na klar, p2p) starken Netzverkehr:
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Damit ist klar: Die 0.92 Beta läuft nur auf potenten Rechnern. Weitere Applikationen sollten während des TV-Programms geschlossen werden. Interessant ist die Verwendung des hocheffizienten Videocodecs H.264, dessen Leistung ich auf meinem Rechner aber zurzeit nur erahnen kann. Ob Joost wirklich das Potential hat, ein Hit zu werden, wird sich noch herausstellen müssen. Zumindest das Angebot müsste noch deutlich wachsen und der CPU-Hunger der nächsten Beta etwas knapper ausfallen. Eines ist auf jeden Fall klar: Die Erwartungen an das P2P-Tool sind gewaltig.

5 Responses to “Joost: P2P-TV in der Beta-Phase”


  • Okay, das klingt eher ernüchternd. Die beiden von Dir beschriebenen Probleme waren allerdings abzusehen: Was wollen die uns zeigen? Wie gut muss der Rechner sein, um Fernsehen in Top-Qualität zu zeigen? Erstes Fazit: Joost ist da? Wohl kaum. Joost hat sich erst auf den Weg gemacht.

    Jochen

  • Ja, schon blöd, wenn man so viel CPU-Power an den Start bringen muss, aber ein neuer Rechner ist sowieso bald fällig, zumindest neues Mainboard, CPU und Ram.

  • super… vielen Dank… das ist einfach genial *freu*

  • Wenn Euch das Thema interessiert, Joost, das neue p2p Fernsehen der Zukunft und ihr auch zu den Betatester dazugehören wollt, dann schaut mal hier….

    http://www.TvJoost.de
    http://tinyurl.com/2r5lot

  • Es wird wohl darauf hinauslaufen, das es einige populäre Channels gibt, die von vielen geshared werden.

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