In der klassischen Trio-Formation von Police fand ich Stewart Copeland und Andy Summers immer interessanter als Sting. Insbesondere an Andy Summers hatte ich früher eine Art untergründiges Interesse. Der Mann war nämlich zum Zeitpunkt des großen Erfolges ein Rockopa. Schon auf dem 68er-Doppelalbum von Eric Burdon und den Animals bediente er die Gitarre. Das heißt in der Konsequenz, dass er den New Wave-Gitarrensound seiner Tele auch erst recht spät entwickelt hat.
Jetzt hat Taschen ein aufwändiges Buch mit Summers Fotografien aus dem Police-Zeit herausgebracht. Aus der Info:
Die frühen 80er Jahre: The Police gehen auf Tour. An der Gitarre: Andy Summers. Und immer griffbereit: die Kamera, mit der er alles festhält, was um die Band herum passiert. Das Ergebnis ist beeindruckend: berückende Schwarzweißfotografien, die an die Reportagefotografien eines Henri Cartier-Bresson oder Robert Frank erinnern.
Und das Ganze kostet gerade mal schlappe 350 Euro. Hardcover im Schuber versteht sich. Handsigniert versteht sich. Limitiert? Na klar!
Schöne Fotos, interessante Entstehungsgeschichte. Vor allem die Konstruktion mit dem Pedalboard und der Nikon auf der Frontseite der Bühne klingt interessant. Mal eben den Sound wechseln und dabei ein Foto auslösen. Warum nicht?
Schade, das Video will nicht.
Ja, Taschen scheint es für externe Verlinkung gerade gesperrt zu haben. Vorher ging´s…
Bei Youtube heißt es nur:
Dabei ist es im Grunde genommen ja nur ein Werbevideo.
“The owner of this video does not allow video embedding please watch this video on YouTube.com” :-/
Na, da hat Taschen wohl jemand tüchtig auf die Finger geklopft. Von wegen, 10 Minuten Film mal eben über YouTube syndizieren :)