Großartig, ironisch, divergent: Der israelische Beitrag schlägt alle anderen schon im Vorfeld aus dem Rennen. Teapacks 13 Points!
Hmmm, nach dem zweiten Durchhören spüre ich Zögern: Vielleicht ist der Song zu komplex… und schmiert deswegen total ab. Aber nein! Jens, wo bleibt Deinen Vertrauen in Europa! Verscheuche Deine kindischen Gedanken. Die Teapacks werden’s machen und den Grand Prix in der Nach-Lordi-Ära noch weiter von seinem geschichtlichen Kern entfernen. Nach diesem Sieg gibt es kein Zurück mehr zu schmonzettigen Belanglosigkeiten; die Welt wird Pop.
Und guckt Euch um Himmels Willen bloß nicht den Beitrag aus England an. Ja, es schmerzt die ehemals große Nation vollkommen zerstört am Boden liegen zu sehen. Das Grand-Prix-Desaster der letzten Jahre wird von SCOOCH campy, campy befeuert.
Nachtrag I: Gerade fällt mir ein, wonach der Einsteig von “Push the Button” klingt. Haben die Herren da nicht bei Modern Times ein wenig geräubert?
Nachtrag II:Wer sich alle Beiträge vorab ansehen möchte, kann auf dieseübersichtliche Auflistung zugreifen.
Nachtrag III:Die zwei große Kulturnation, die es total vergeigt…. aber so war das ja auch schon in den letzten Jahren. Keine Überraschung also.
Ja, ich weiß, ich darf nicht meckern. Das ist unschick, altdeutsch und überhaupt, wer wollte sich denn diese leichte Unterhaltung aus der DVDthek ausleihen? Ja, ich… schon gut. Und trotzdem, ich will mich beklagen. Es gibt diese Unterhaltung da draußen (häufig genug flattert sie laut schnatternd aus dem Stechpalmenwald hervor), die ist derart berechenbar, dass ein geübtes Auge immerfort 30 Sekunden vor der Handlung ist. Und das klingt so: “Pass auf, gleich taucht dieser Journalist auf, den sie anhimmelt”. Oder: Gleich macht sie diesen “Respekt-Blick” und findet das Mädchen doch nicht so schlecht”. Oder auch: “Gleich kommt der Zeitraffer, in dem sie alle neuen Kleider vorführt.”
Vielleicht werden drüben auf der anderen Seite keine Drehbuchautoren mehr beschäft, sondern die typischen Dialogformen und Handlungsabläufe der Kinogeschichte aus einer Datenbank nach logischen Mustern zusammengesetzt. Das wäre eine Möglichkeit, die plausibel für diese Art Kurzweil erscheint.
Dabei gibt es frische Ideen. Das beweisen Filme wie Memento. Also: Etwas weniger Routine bitte! Ich will überrascht werden, zumindest durch ein, zwei bunte Farben, auch (oder gerade?) wenn die Kost des Abends “The Devil Wears Prada” lautet. Und ich will nie wieder subkutan dieses langweilige Hausmittelchen verabreicht bekommt mit der Aufschrift “DU KANNST ALLES SCHAFFEN, DU MUSST NUR AN DICH GLAUBEN!”. Bitte tu’ mir den Gefallen, oh Stechpalmenwald!
Die Schweiz und Großbritanien haben nicht viel gemeinsam und trotzdem einigt sie ein Radiostandard, den Deutschland so gar nicht kapieren will: schillernde DAB-Frequenzen mit einem breiten Informationsangebot. Das digitale Radio, das hierzulande ein Schattendasein führt[1], ist Dank BBC-Engagement schon lange ein verbreiteter Standard auf der Insel und so wundert es nicht, dass die interessantesten Endgeräte für den Verbraucher von dort kommen.
Vor einigen Tagen habe das Evoke 3 für einen Praxistest bei Pure geordert und bin seit der Bestätigung des Versands heute nachmittag gespannt wie ein Flitzebogen. Wird dieses DAB-Radio all die großartigen Dinge halten, die der Prospekt (PDF) verspricht? Man stelle sich vor: EPG-gesteuerte Aufnahmen aus dem Radio auf eine eingesteckte SD-Karte, ohne dass ein Rechner die Nacht durchlaufen muss. Da schmerzt es nur etwas, dass Evoke die Dateien nicht direkt umwandeln kann, sondern im Sendeformat MP2 speichert. Einige Player sollen das Format ja sogar lesen können, wenn man die Dateienung direkt in MP3 umbennent.
Gerade fällt mir auf, dass das Verhältnis zwischen Pelikan und Geha im Deutschunterricht immer so war, wie zwischen Adidas und Puma im Sportunterricht. Und Lamy hatte diese “Außer Konkurrenz-Stellung”, war also Nike… ähm Chucks, na, ihr wisst schon, was ich meine.
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