
Die Nachgeborenen mögen vielleicht die Ansicht vertreten, Russland sei ein Spaziergang gewesen. Die Altvorderen werden allerdings versichern, dass dem nicht so gewesen ist, weshalb meine Empfehlung wäre, das Aufstellen derartig frohsinniger Schilder solange zu unterlassen, bis der letzte rüstige Renter den Spazierstock zur Seite gestellt hat.
Nun ist die Verwendung von lizenzpflichtiger Musik in Podcasts also auf eine rechtliche Grundlage gestellt….. immerhin das:
Ab sofort können nicht-gewerbliche Podcaster Musik über den Lizenzshop der GEMA lizenzieren. Damit ist es privaten Podcastern nun möglich, ihre bei der GEMA-lizenzierte Lieblingsmusik als Intro/Outro oder musikalische Unterstützung zu verwenden. Die GEMA nimmt die Urheberrechte für nahezu das gesamte Weltrepertoire geschützter Musikwerke wahr.
Die Gema über die neue Regelung
Und denkt dran, liebe Podcaster: Immer schön reinsabbeln in die Musik, denn das großzügige Angebot gilt nur für Anbieter von Podcasts, “die in jedes Musikwerk in ihrem Podcast in der Weise hineinmoderieren (sog. “talk over”) und die jeden Song in der Weise ein- und ausblenden, dass er nicht isoliert werden kann.”
Ich weiß nicht recht… für unausgespielte Musik (maximal 50%) auch noch Geld an die Gema für die zielgruppengerechte Werbung abführen? Das erscheint mir nicht fair. Schade, so wird es auf der Brotkrumenspur auch weiterhin keine Podcasts geben.
und titelt frech auf der Startseite: “TV-Moderatorin Charlotte Roche nackt mit ihrem `Arzt`”, um die TV-Moderatorin Arm in Arm mit Bela B (Motto: “Heißes Po-Paar”) zu präsentieren.

Wer die Beziehungen zwischen Roche und der Bild-Zeitung kennt, weiß, dass es bei dieser Story nicht um frivole Unterhaltung geht, sondern um eine Breitseite gegen die erklärte Bildblog-Leserin und Intim-Feindin der Springer-Presse. Ne, ne, dafür gibt´s gewiss keinen Link, Bild-Zeitung…
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