Pete Townshend ist schon eine Ausnahmeerscheinung und einer meiner Lieblingssongschreiber. “The Who” haben meine persönliche Entwicklung beeinflußt, wie sonst kaum eine britische Band.
Meine Verehrung für die Who ging in der Frühzeit, in der Entdeckungsphase, so weit, dass ich aus den Monographien der Band in der Bremerhavener Bibliothek die Bilder sauber raustrennte, um sie mir an die Wand zu hängen. Das klingt nach Vandalismus und ist eigentlich eine echte Sauerei. Zu meiner Verteidigung möchte ich aber vorbringen, dass das die frühen 80er waren: Damals gab es keine Who-Poster in den Läden, große Ebbe am Nordseestrand… na ja, bis auf die paar “Nice Price”-Platten.

Und jetzt lese ich, dass Blog-Bruder Townshend zusammen mit Restband Daltrey eine neue Who-Platte rausbringt: Wire & Glass. Was soll ich davon halten?
Die BBC soll angeblich ein Stück bereits gesendet haben: “Mirror Door”, das Leben von Keith Moon wird mit Mike Myers in der Hauptrolle verfilmt und auch “Live at Leeds” wollen “The Who” am 17. Juni wieder spielen. Junge, Junge, wenn Townshend da bloss keine Herzattacke erleidet… das wäre sooo schade.
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