Der heutige Spiegel-Artikel über die potentielle Strafe von zwei Millionen Euro pro Tag, die Microsoft auferlegt werden könnte, falls der Konzern nicht endlich das Betriebssystem öffnet, befeuert die Phantasie:
EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erklärte, angesichts fehlender Bereitschaft zur Zusammenarbeit sehe sie sich zu diesem Schritt gezwungen. Kroes wirft dem Konzern vor, seinen Wettbewerbern gemäß einer Entscheidung der EU-Kommission nach wie vor nicht ausreichend Software-Schnittstellen zur Verfügung zu stellen.
Was für Software-Schnittstellen sind gemeint? Ich würde einem vorkonfigurierten Windows XP mit iTunes/Quicktime als Media-Player, Thunderbird als E-Mail-Client und Firefox als Browser eine gute Chance in den Verkaufsregalen einräumen. Der passende Slogan lautete dann: Das Beste aus drei Welten endlich in einem Windows vereint!. Sehr einsteigerfreundlich das Ganze, weil alles während der Installation bereits komplett an Bord…
Kunde: “Haben Sie das neue iMicro noch irgendwo stehen?” Verkäufer:”Tut mir leid, sind allle bereits ausverkauft, aber nächste Woche bekomme ich neue Pakete rein.” Die USA würden wahrscheinlich den Import der EU-XP-Pakete nach Lobbyarbeit aus Redmond an der Borderline stoppen.
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