Schriften aus dem Netz

Im Netz gibt es eigentlich zu jedem Thema jemanden, der versucht, auf die eine oder andere Art und Weise damit Geld zu machen. Ein schlimmer Fall sind Schriftdownloads. Hier reihen sich Dialer und Pop-up-Seiten nur so aneinander, um aus der Lust nach frischen True-Types Geld zu machen.

Umso friedfertiger ist das Bild, das Dieter Steffmann, ein Profi in seinem Fach, auf seiner Typo-Seite präsentiert:

Dass Schriften im Bleisatz einen Preis hatten und haben mussten für den Metallwert, die Kosten für Entwurf, Schnitt und Guss, ist einleuchtend, zumal der Käufer auch das Eigentum an den gekauften Schriften erwarb! Wer aber glaubt, er könne heute – wie früher in Bleisatzzeiten – eine Schrift kaufen und hätte dann das Eigentum erworben, der irrt gewaltig: Die Schrifthäuser vergeben lediglich “Lizenzen” für eine Datei aus lauter “Nullen und Einsen”, die keinen realen Materialwert hat, und der Käufer wird in der Regel mitnichten Eigentümer sondern lediglich Lizenznehmer! Aus all diesen Gründen stelle ich meine Schriften jedermann für nichtprofessionelle Zwecke kostenlos ohne irgendwelche Einschränkungen zur Verfügung und hoffe, dass Sie sich an diesen Schriften genau so erfreuen wie ich und viele andere Schriftfreunde in aller Welt!

Ich suchte nach einem schönen Font für die Geburtsanzeige meiner zweiten Tochter und auf Steffmanns Seite wurde ich nicht nur fündig, sondern auch von den Geist gepackt, der das Netz groß gemacht hat. Dafür an dieser Stelle in Cavalier:

Dieter Steffmann

2 Responses to “Schriften aus dem Netz”


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