Zurzeit bereitet mir das Einrichten meiner Wlan-Karte MSI PC54G2 mit WPA-PSK-Verschlüsselung einige Schmerzen unter Kantonix, äh… Kanotix. Aber ich versuche tapfer durchzuhalten… quäle mich durch die Kommandos der Konsole. Beim Studieren der Forumsthreads flackert es hinter meiner Stirn auf: “Linux ist nichts für Familienväter… was geht da Zeit drauf!”
Da kommt dieser Text von Stephan Maus mit seinem wütendem Impetus gerade recht. Hab ich geschmunzelt:
Es war wie in den Romanen des Cyberpunk-Autors Neal Stephenson. Ich war in der Matrix, in den Kellergewölben der Maschine. Keine Icons, keine Maus, weder Drag noch Drop. Das Ende von Klickibunti. Nur ein zaghaft blinkender, dünner Cursor. Nun galt es, eine komfortable Arbeitsoberfläche einzurichten. Alles, was man sonst schlüsselfertig bekommt, muß hier in Handarbeit erledigt werden. Dabei lernt man jeden Chip seines Computers persönlich kennen. Am besten bin ich heute mit meiner Graphikkarte Trident Microsystems Cyber 9583 befreundet, denn sie hat mir sehr viel Ärger bereitet.
Quelle: Veitstanz der ikonoklastischen Teufel auf dem Gerätepark
Zur parallelen Lektüre dieses SZ-Essays empfehle ich das Brotkrumenspur-Interview mit Sören, der sich vorläufig zurück in die MS-Sklaverei begeben hat :o)
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