Ein Aufstieg zu den Normalen?

Mich interessiert Big Brother nicht, aber bei solchen Ankündigungen merkt man schon, wie die Limbo-Stange der Fernsehunterhaltung wieder mal tiefer gelegt wird. Und das klingt dann so bei den Verantwortlichen:

“Die Einwohner leben in drei verschiedenen Klassen: Die „Reichen“, die „Normalen“ und die „Armen“. Wie im realen Leben! Ein gesellschaftlicher Mikrokosmos mit Klassenkampf, Neid sowie realen Chancen für soziale Auf- und Abstiege.”
(…)
“Durch Tätigkeiten bei den Reichen (z.B. Putz- und Kochdienste) kann das Budget ein wenig aufgebessert werden. Die Armen müssen zudem unentgeltlich gemeinnützige Dienste (z.B. Schneeschippen im Winter, Müllbeseitigung auf dem Marktplatz) verrichten.”

“Je zwei Arme sind tagsüber als Hilfskräfte (im Big Brother-Dorf kurz Hiwis genannt), auf dem Bauernhof, in der Autowerkstatt oder im Mode-Label beschäftigt. Sie verrichten dort jeweils die niederen Dienste. Durch erfolgreiches oder überdurchschnittliches Erfüllen der dortigen Aufgaben ist ein sozialer Aufstieg zu den Normalen möglich.”

Quelle: Pressemappe RTL II

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