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	<title>Kommentare zu: Anstand(s)los</title>
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	<description>Leben am Rande der Schanze</description>
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		<title>Von: Micha</title>
		<link>http://www.brotkrumenspur.de/2005/01/28/anstandlos/comment-page-1/#comment-131</link>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2005 10:47:59 +0000</pubDate>
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		<description>Nichts zu machen, die Erkl&#228;rung von Anke ist l&#252;ckenlos, da kann der Hobby-Germanist nur staunen. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts zu machen, die Erkl&#228;rung von Anke ist l&#252;ckenlos, da kann der Hobby-Germanist nur staunen. ;-)</p>
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		<title>Von: Anke</title>
		<link>http://www.brotkrumenspur.de/2005/01/28/anstandlos/comment-page-1/#comment-127</link>
		<dc:creator>Anke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2005 12:36:48 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Jens,

nach einer kleinen etymologischen Suche im Netz habe ich folgendes gefunden:

&quot;In dem Wort Anstand steckt das Verb anstehen, und das wiederum bedeutet: sich hinten anstellen, warten, Geduld haben. Das mussten im 16. und 17. Jahrhundert auch die Krieger, wenn ihre Anf&#252;hrer mit dem Gegner einen Anstand, also einen Waffenstillstand, geschlossen hatten. Aus dieser Bedeutung &quot;flieszt der begrif des zauderns, wartens, aufenthalts, der frist oder schwierigkeit, des bedenkens: die sache hat anstand, steht an&quot;, hei&#223;t es in Grimms Deutschem W&#246;rterbuch.(...)&quot;

Das w&#252;rde also hei&#223;en, dass jemand etwas ohne zu z&#246;gern bezahlt.
Viele Gr&#252;&#223;e aus der Redaktion,
Anke</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jens,</p>
<p>nach einer kleinen etymologischen Suche im Netz habe ich folgendes gefunden:</p>
<p>&#8220;In dem Wort Anstand steckt das Verb anstehen, und das wiederum bedeutet: sich hinten anstellen, warten, Geduld haben. Das mussten im 16. und 17. Jahrhundert auch die Krieger, wenn ihre Anf&#252;hrer mit dem Gegner einen Anstand, also einen Waffenstillstand, geschlossen hatten. Aus dieser Bedeutung &#8220;flieszt der begrif des zauderns, wartens, aufenthalts, der frist oder schwierigkeit, des bedenkens: die sache hat anstand, steht an&#8221;, hei&#223;t es in Grimms Deutschem W&#246;rterbuch.(&#8230;)&#8221;</p>
<p>Das w&#252;rde also hei&#223;en, dass jemand etwas ohne zu z&#246;gern bezahlt.<br />
Viele Gr&#252;&#223;e aus der Redaktion,<br />
Anke</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.brotkrumenspur.de/2005/01/28/anstandlos/comment-page-1/#comment-125</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2005 11:53:45 +0000</pubDate>
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		<description>Das k&#246;nnte es sein: “beanstand(ung)slos” klingt plausibel....
Verk&#252;rzung ist auch ein Prinzip nach dem Sprache sich weiterentwickelt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das k&#246;nnte es sein: “beanstand(ung)slos” klingt plausibel&#8230;.<br />
Verk&#252;rzung ist auch ein Prinzip nach dem Sprache sich weiterentwickelt.</p>
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		<title>Von: Micha</title>
		<link>http://www.brotkrumenspur.de/2005/01/28/anstandlos/comment-page-1/#comment-124</link>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jan 2005 08:19:46 +0000</pubDate>
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		<description>So, nach einmal schlafen bin ich der Meinung, es m&#252;&#223;te tats&#228;chlich &quot;beanstand(ung)slos&quot; hei&#223;en, vielleicht wurde das Wort im Laufe der Zeit abgek&#252;rzt. Oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, nach einmal schlafen bin ich der Meinung, es m&#252;&#223;te tats&#228;chlich &#8220;beanstand(ung)slos&#8221; hei&#223;en, vielleicht wurde das Wort im Laufe der Zeit abgek&#252;rzt. Oder?</p>
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		<title>Von: Micha</title>
		<link>http://www.brotkrumenspur.de/2005/01/28/anstandlos/comment-page-1/#comment-123</link>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2005 13:40:45 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Deutsche Sprache schwere Sprache&quot;

Da verwundert es nicht, dass wir uns in Anglizismen fl&#252;chten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Deutsche Sprache schwere Sprache&#8221;</p>
<p>Da verwundert es nicht, dass wir uns in Anglizismen fl&#252;chten.</p>
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		<title>Von: Dirk Schuhmacher</title>
		<link>http://www.brotkrumenspur.de/2005/01/28/anstandlos/comment-page-1/#comment-122</link>
		<dc:creator>Dirk Schuhmacher</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2005 19:13:50 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr interessant, Jens. In Spanien habe ich mal ein interessantes Gespr&#228;ch mit einem holl&#228;ndischen Reiseleiter gehabt. Er sagte: Ihr Deutschen seit schon manchmal sehr seltsam. Wenn Ihr z.B. ein Hotel lobt, dann sagt Ihr nicht &quot;das ist sch&#246;n&quot; oder &quot;das gef&#228;llt mir&quot;, sondern z.B. &quot;... da kann man jetzt wirklich nicht meckern&quot;&quot; ...
Liebe Gr&#252;&#223;e
Dirk</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessant, Jens. In Spanien habe ich mal ein interessantes Gespr&#228;ch mit einem holl&#228;ndischen Reiseleiter gehabt. Er sagte: Ihr Deutschen seit schon manchmal sehr seltsam. Wenn Ihr z.B. ein Hotel lobt, dann sagt Ihr nicht &#8220;das ist sch&#246;n&#8221; oder &#8220;das gef&#228;llt mir&#8221;, sondern z.B. &#8220;&#8230; da kann man jetzt wirklich nicht meckern&#8221;" &#8230;<br />
Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Dirk</p>
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