Vor zwei Tagen bei Carsten die aktuelle Mandrake Community gesehen und heute direkt die Torrent-Datei abgegriffen. Erster Eindruck: Die Installation ist natürlich viel mehr klickibunti, als bei Ubuntu, also für Einsteiger vertrauenseinflößend. Wenn Ubuntu an den Umsteiger kommen will, muss sich hier schon was tun. Ich denke da an rein optische, also GUI-Geschichten, denn Ubuntu lässt sich ja schon einfach installieren. Aber der Konsolenmodus ist halt Segen und zugleich Fluch bei Linux.
Was noch? Ach ja, hab´s nicht geglaubt, aber Kaffeine spielt direkt DVDs ab. Dafür muss man in Ubuntu schon etwas bewegen, bis das mit Totem klappt: Stichwort libdvdcss2 (für den Mplayer dauerts sogar noch länger).
Blöde ist der Umstand, dass Mandrake der Community-Version keine Updates spendiert. Im Klartext: Das System lässt sich nicht! auf den aktuellen Stand bringen. Während der Installation wird das mit einem Fehler quittiert. Wirklich unschön, wenn man das nicht vorher weiß….
Prima hingegen ist zum Beispiel dieses Tool, das ich noch nicht kannte… MenuDrake:

Mit Menudrake – man ahnt es schon, lassen sich die Menüeinträge komfortabel editieren. Finde ich echt klasse, kannte ich bislang noch nicht. Alles ist via Drag ´n´ Drop zu erreichen und zu verändern. Ob das neu ist in der 10er-Version; oder ist mir das in der 9er-Variante von Mandrake einfach nur entgangen?
0 Responses to “Fremdgehen: Mandrake Community 10.1”